23-9-2022 GUTERRES. DER FRIEDEN

Der Generalsekretär, Antonio Guterres, muss sich ständig auf  die Suche nach Frieden einsetzen, und Gespräche mit Putin, Biden oder Scholz führen. Auch wenn sie sich immer wieder  weigern. Und er muss auch mit Erdogan reden. Und mit allen, die helfen können, diesen Konflikt zu beenden. Denn dazu ist die UNO und ihr Generalsekretär da. Dazu wurde  am Ende des Zweiten Weltkriegs eine Organisation zur Förderung des Friedens zwischen den Nationen gegründet. Das war die grosse Herausforderung der UNO, nachdem der Völkerbund, sein Vörgänger, bereits in der Zeit des Nationalsozialismus versagt hatte.

Der Krieg, dieser Krieg, wird nicht mit einem Sieger enden. Nichts ist unmöglich auf dieser Welt, aber ich wette, dass die Ukraine trotz aller Bemühungen nicht gewinnen wird. Aber Russland auch nicht. Frieden kann nur am Verhandlungstisch erreicht werden.

Guterres muss nach Moskau. Obwohl es höchst unangenehm ist. Und er muss sooft hinfliegen, wie es nötig ist. Und auch nach Kiew. Und auch einen intensiven Kontakt zu den westlichen Verbündeten führen.

 

Ausserdem darf keine Zeit verschwendet werden. Denn es ist genug Zeit verloren gegangen. Geht es uns besser heute als noch vor ein paar Monaten? Es mag so aussehen, ist es aber nicht.

Es ist Zeit für Dialog bei allen Parteien.  Und Kröten zu schlucken.  Guterres und die UNO spielen hier eine Rolle, die entscheidend sein könnte.

Denn, wenn es nicht getan wird, können wir uns die Frage stellen, wozu überhaupt die UNO da ist.

Ein weiterer Misserfolg?

 

23. September 2022